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Rente mit 67Die Rente mit 67 wurde im März 2007 von der Bundesregierung beschlossen. Mit dem Ziel den Anstieg der Rentenbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung auf langer Sicht abzufedern. Die Politiker haben beschlossen, dass das Rentenalter ab dem Jahre 2012 schrittweise bis zum Jahre 2029 auf 67 Jahre angehoben wird. Jeder der im Jahre 1964 und danach geboren wurde, ist von dieser neuen Rentenregelung betroffen. Trotz der Neuregelung ist es möglich, schon nach 35 Beitragsjahren bereits schon mit 63 Jahren in Rente zu gehen, allerdings mit erheblichen Abschlägen auf die monatliche Rente. Wer schon 45 Jahre lang seine Rentenbeiträge gezahlt hat, der kann auch künftig bereits schon mit 65 Jahren die Rente beziehen. Die Politik will mit der Regelung der Rente mit 67 Jahren erreichen, dass der zur Zeit schon hohe Beitragssatz von 19,9 Prozent bis zum Jahre 2020 nicht 20 Prozent übersteigt. Ebenso soll verhindert werden, dass der Rentenbeitrag auf nicht mehr als 22 Prozent steigt. Jedoch ist dies schwer zu bewerkstelligen, denn nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts steigt der Altersdurchschnitt der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland in den kommenden 43 Jahren bis zum Jahre 2050 um acht Jahre auf 50 Jahre an. Von der neuen Regelung sind auch Schwerbehinderte betroffen, wobei hier jedoch das Renteneintrittsalter schrittweise auf 65 Jahre von derzeit 63 Jahren erhöht wird. Wer schwerbehindert ist und mit 62 Jahren in die Rente geht, der muss mit minimalen Einbußen bei seiner monatlichen Rente rechnen. Bei den Erwerbsminderungsrenten beträgt der höchste Abschlag rund 10,8 Prozent. Jeder der wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen nur bedingt arbeiten kann, der bekommt seine Rente mit 63 Jahren ohne Abschläge überwiesen. Die Regelung hat aber nur eine Gültigkeit bis zum 2023. Nach dem Jahr 2023 ist eine volle Rentenzahlung ohne Einbußen nur dann möglich, wenn 40 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt worden ist. Aufgrund der demographischen Entwicklung und der Tatsache dass sich die Lage der gesetzlichen Rentenversicherung trotz begonnener aber unzureichender Reformen nicht bessern wird und die Rentenbeiträge auf bis zu 22 Prozent steigen werden, ist es durchaus sinnvoll eine private Altersvorsorge aufzubauen damit eventuelle Einbußen bei der staatlichen Renten zumindest teilweise ausgeglichen werden. Zur Zeit muss der Staat die gesetzliche Rentenversicherung jährlich rund 80 Milliarden Euro finanziell unterstützen, weil die Einnahmen von etwa 180 Milliarden Euro die Rentenausgaben nicht decken. Je nach eigenen Anlageprofil ist der Aufbau einer privaten Altersvorsorge mit Aktienfonds, Zertifikaten, Rürup-Rente, Riester-Rente, Anleihen, Immobilien oder Bundesschatzbriefen empfehlenswert. |